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Standardtänze

 

 Turnierfolge

Langsamer

Walzer

Tango  Wiener Walzer 

 Langsamer

Foxtrott

Quickstep 

Charakter

der Tänze 

 schwingend

weich und

rund

im Wechsel

dynamisch

und

sanftmütig 

rotierend

schwingend 

vornehm lässig 

weiträumig

Gehbewegung

 

 heiter

lustig

spritzig

 Bewegung schwingend  geschritten  rotierend   gelaufen  gelaufen
Takt  3/4  2/4 (4/8)   3/4 4/4  4/4 

Tempo

Takt/Minute

Metronomzahl 

 

30

40

 

33

132

 

60

180 

 

30

120 

 

52

180

Dauer der Tänze

beim Turnier

in Minuten 

 1.5-2  1.5-2  1-1,5 1-1.5  1.5-2  1,5-2 
 Betonung im Takt  1 + 3  1 1 - 3  1 + 3 

 Rhytmische

Gestaltung

beim

Tanzen

(Grundrhythmus)

1 - 2 -3

1 + 2 - 3

1 - 2 + 3

1 - 2 - 3 +

slow - slow

1/4-  1/4

quick-quick-slow

slow - q - q

q - q - q - q 

1 - 2 - 3 

 slow - slow

2/4- 2/4

slow - q - q

q - q - slow

q - q - q - q

 slow-slow

2/4- 2/4

slow - q - q

q - q - slow

q - q - q - q

 

 

 

 

Lateinamerikanische Tänze

 

 

 Turnierfolge Samba  Cha Cha Cha   Rumba  Paso Doble  Jive
 Charakter der Tänze

lebhaft

fröhlich

heiter 

 lustig

frech

leichtsinnig

erotisch

sanft

weich 

heissblütig

scharf

exakt 

 hart

weich

rhytmisch

Bewegung  Bewegungstanz  stationär  stationär   Bewegungstanz  stationär
Takt  2/4   4/4  4/4 2/4  4/4 

Tempo

Takt/Minute

Metronomzahl 

 

53

106 

 

32

128 

 

27

108 

 

62

124 

 

44

176

Dauer der Tänze beim Turnier

in Minuten 

 1.5 - 2  1.5 - 2    1.5 - 2   1.5 - 2 1 - 1.5 
Betonung im Takt 1

1 - 5

1 - 2 -3 - 4+

1 - 3 - 4 1 - 2 2 - 4

Rhytmische Gestaltung beim

Tanzen ( Grundrhythmus)

slow - slow

slow - q - q

q - q - slow

q - q - q - q

slow + slow

slow + slow +

4 + 1-2-3

4 + 1-2+3

4 + 1-2 + 3 +

4 - 1 - 2- 3

q -q

slow

q + q

slow +

q - q - q- q

q - q - q +q

q + q - q + q

 

English Waltz

 Von den Engländern in den 20er Jahren zum Turniertanz entwickelt.¾-Takt; langsame, schwingende und daher sehr elegant wirkende Bewegungen.

 

Tango

In den Vorstadtkneipen von Buenos Aires (Argentinien) nach 1900 entstandener Tanz. Siegeszug um die Welt nach dem 1. Weltkrieg. Mitte der 20er Jahre von den Engländern für den Turniertanz umfunktioniert und choreografiert. Der Tango erlebt zurzeit eine zweite Blüte.

 

Wiener Walzer

Der älteste Turniertanz, wurde schon vor 120 Jahren in Wien getanzt. Wenig Figuren: Rechts- und Linksdrehung, Wechselschritt (Übergang), Fleckerl links und rechts.

 

Foxtrott ( Slow )

 Der „englischste“ aller Turniertänze und nicht einfach zu tanzen. In

England entwickelt, ist dieser 4/4-Takt-Tanz für jeden Tänzer, der ihn begriffen hat, ein Traum. Spezielles Merkmal: Fließende Bewegungen, lässige, fast etwas arrogante Schrittabläufe.

 

Quickstep

4/4-Takt; der „Champagner“ der Standardtänze, sollte leicht, (schneller Foxtrott ) lebendig, spritzig getanzt werden. Ebenfalls in England entwickelt.

 

Samba

 Sie kommt aus Brasilien und entstand dort aus den alten Kreistänzen der leichtsinnigen festfreudigen Bantu-Schwarzer. Sie ist zwar fröhlich und heiter, doch nicht so kokett wie der Cha-Cha. Ihrem Übermut ist jedoch auch eine Prise Melancholie beigemischt. Die charakteristische Eigenheit der Samba ist die eigenwillige Vor- und Rückwärtsbewegung des Beckens, deretwegen sie in früheren Zeiten als erotisch und unanständig verschrieen war.

 

Cha-Cha-Cha

Im Gegensatz zum feurigen, intensiven Liebeswerben einer Rumba ist der Cha-Cha ein amüsanter, koketter Flirt, ganz ohne Ernst, ohne Passion, dafür keck, fröhlich und prickelnd, perlend wie kühler Sekt. Entstanden ist der Cha-Cha aus dem Mambo; Die Hüftbewegungen unterstreichen seinen lateinamerikanischen Charakter.

 

Rumba

 Sie soll – musikalisch – mit der Habanera verwandt sein; Ihre Wiege stand also in Lateinamerika. Dem dortigen Wesen entsprechend sollen die Bewegungen der Rumba werbend, erotisch, erobernd sein. Die Hüftbewegungen spielen dabei eine entscheidende Rolle, sie müssen bei jedem Schritt von beiden Partnern synchron ausgeführt werden.

 

Paso Doble

Von den Tanzsportlern wird er zu den lateinamerikanischen Tänzen gezählt, obwohl er aus Spanien stammt, was an seinen Figuren unschwer zu erkennen ist. Die Bewegungen des Paso Dobles entstammen denen des Toreros und seiner Capa (dem roten Tuch) beim Stierkampf. Heißblütig also, scharf beobachtend und genaue Bewegungen, dem Torero nachempfunden.

 

Jive

Im Schwarzenviertel New Yorks, in Harlem stand die Wiege des Jive’s. Nach der alten Boogie-Musik ist er neu entstanden. 1940 sprach man vom ihm als „Jitterbug“, die Engländer machten daraus den Jive. Der Jive ist der Tanz der totalen Mechanisierung, hart, aber manchmal auch weich und katzenhaft, ein Rausch an Bewegung aus dem Spiel der Glieder und des Körpers.

 
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